The visibility of human rights violations - kurzfilme

Samstag, 10.12.16, 14:00, Riffraff: Tickets
OV/e 62' | Diverse


TRE IPOTESI SULLA MORTE DI GIUSEPPE PINELLI
I/e 11' | Elio Petri und Nelo Risi | Italien 1970 | Doku-Fiction

ZAUNGESPRÄCHE
D/e 14' | Lisa Gerig | Schweiz 2014 | Dok

LIQUID TRACES: THE LEFT-TO-DIE-BOAT
E 18' | Charles Heller und Lorenzo Pezzani | UK 2014 | Dok

CHECK IN – TIME OUT
D/e 6' | Kathrin Schmid | Schweiz 2015 | Experimentalfilm

BUNKERS
F/e 13' | Anne-Claire Adet | Schweiz 2016 | Dok

Mit welchen Techniken und künstlerischen Strategien kann das Kino Menschenrechtsverletzungen sichtbar machen? Fünf Kurzfilme geben Antworten auf diese Frage. Der erste Film hinterfragt den angeblichen Selbstmord des italienischen Anarchisten Giuseppe Pinelli, der während eines Polizeiverhörs ums Leben kam. In Zaungespräche besucht eine junge Frau Internierte in der «Abteilung Ausschaffungshaft». Liquid Traces: The Left-to-Die-Boat benutzt Satellitenaufnahmen zur forensischen Rekonstruktion von Todesfällen auf dem Mittelmeer. Im Experimentalfilm Check In–Time Out hingegen ertrinken Passagiere eines Kreuzfahrtschiffes im Unterhaltungsangebot. In Bunkers filmt der Bewohner einer Luftschutzkeller-Unterkunft für Flüchtlinge mit der Kamera seines Mobiltelefons das Leben unter der Erdoberfläche. (es)

Podiumsgespräch (English)
Die Filmemacher diskutieren über das Sichtbarmachen von Menschenrechtsverletzungen. Wo liegt die politische Verantwortung des Cineasten heute? Moderation: Emanuel Schäublin