The girl who saved my life

Samstag, 10.12.16, 20:30, Arthouse Uto: Tickets
Sonntag, 11.12.16, 11:30, Arthouse Uto: Tickets
OV/e 79' | Hogir Hirori | Schweden 2016 | Dok

Im Sommer 2014 lässt der Filmemacher Hogir Hirori seine schwangere Frau in Schweden zurück und reist in seine krisengebeutelte Heimat, die autonome Region Kurdistan im Nordirak. Dort trifft er auf ein kleines jesidisches Mädchen, das von Magenkrämpfen gekrümmt am Boden liegt. Der Filmemacher versucht medizinische Hilfe aufzutreiben und verpasst seinen Flug ins nahe Shingal Gebirge. Wenig später erfährt er, dass der Helikopter abgestürzt ist – die elfjährige Souad hat ihm das Leben gerettet. Der Filmemacher hat nur ein einziges Foto von dem Mädchen gemacht, damit beginnt er eine fiebrige Suche nach Souad: ein Sinnbild für das Schicksal von Tausenden. Wie ein Getriebener dokumentiert Hirori, der 1991 selber vor Saddam Husseins Schreckensherrschaft floh, die heutigen Fluchtgeschichten der Jesiden. Er blickt tief ins Antlitz des Krieges und schafft – neben aller Hoffnungslosigkeit – eine filmische Lebensbejahung. (slb)

Die medizinische Versorgung in Kriegsgebieten
Im Anschluss Gespräch mit Olivier Maizoué (Programmverantwortlicher von MSF Schweiz in Syrien und im Irak) und Fanar Hasan (syrischer Kurde und ehemaliger MSF-Mitarbeiter in Syrien) über die medizinische Versorgung der Bevölkerung in den umkämpften Gebieten im Irak und in Syrien. Moderation: Christoph Keller (SRF2 Kultur)

Präsentiert mit Médecins Sans Frontières / Ärzte ohne Grenzen (MSF).


TRAILER